ÜBER UNS

ANSPRECHPARTNER

Dagmar Hensen ist studierte Pädagogin. Als Geschäftsführerin ist sie hauptverantwortlich für alle kaufmännischen und administrativen Aufgaben im Unternehmen. Sie übernimmt ebenfalls die Planung der Rübenlogistik und ist Ansprechpartnerin für die Zuckerindustrie und Landwirte. 
Andreas Nesseler ist Geschäftsführer und übernimmt den landwirtschaftlichen Bereich im Unternehmen. Er hat Agrarwissenschaften in Soest studiert. Seine Aufgabenbereiche sind die Flächenbewirtschaftung, die Aussaat und der Anbau von Sonderkulturen, sowie die Ernte von Zuckerrüben und Getreide.

Cornel Brecher hat Maschinenbau studiert und ist seit 1993 bei der Nesseler GmbH tätig. Als Betriebsleiter ist er hauptverantwortlich für alle Abläufe im Unternehmen und somit für die gesamte Leitung des Betriebes.

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Gerne nehmen Frau Kieschnik und Herr Nesseler Ihren Anruf entgegen.

Tel: 02183 80690

HISTORIE

 

1991-2011: 20 Jahre Nesseler GmbH

Klaus Reiner Nesseler hatte schon lange die Idee eines eigenen Lohnunternehmens, welches sich mit dem Roden sowie dem Laden und Reinigen von Zuckerrüben beschäftigt. Mit Hilfe seines Bruders Andreas Neßeler verwirklichte er dieses Vorhaben. Beide Brüder sind mit der Landwirtschaft aufgewachsen und haben Agrarwissenschaften studiert.

Im Oktober 1990 haben sie sich die ersten Rüben-Vollernter angesehen. Der Winter wurde überwiegend mit Planung verbracht, es wurden ein Unimog mit Aufbaubagger, ein UNSINN-Reinigungsband, ein Fendt 611 sowie mehrere Dreiachser und ein MOREAU-Rübenroder angeschafft.

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2009

Das Jahr 2009 beginnt mit einem langen kalten Winter. Unsere LKW Flotte startet erst spät im März mit Aufträgen im Bereich Schüttgütertransport.

Auch im März werden mit unserer neuen zwölfreihigen pneumatischen Einzelkorndrillmaschine die ersten Dickebohnen gesät. Dabei kommt unsere neue Automatische Trimble-Lenkhilfe auf dem Schlepper zum Einsatz. Zentimetergenau zieht der Schlepper seine Bahnen, gesteuert über die betriebseigene RTK Station liegt die Abweichung der Anschlussfahrten im Bereich von max. 2,5 cm. Der Fahrer wird enorm entlastet und kann sich auf die Kontrolle der Einzelkorndrille  beschränken, die Steuerung übernimmt derweilen das Trimble Autoguide System. Für interessierte Betriebe vermieten wir das RTK Signal ab Frühjahr 2009.

Im Verlauf der Saatsaison überzeugt sowohl die neue Einzelkorndrille als auch das Lenksystem in Punkto Arbeitsqualität, Präzision, Schlagkraft und Bedienfreundlichkeit. In Summe werden rund 480 ha Bohnen bis Mitte Juli gedrillt.

Die Wachstumsbedingungen des Jahres bescheren eine hohe Getreideernte und auch die Zuckerrüben erzielten nicht für möglich gehaltene Rekorderträge in der Menge und vor allem im Zuckergehalt. So beginnt am 8.Sebtember die Zuckerrübenernte mit unserem ROPA Eurotiger unter besten Bedingungen. Unser motiviertes Team erntet teilweise rund um die Uhr und bewältigen bis zum 2. Dezember eine Fläche von 960 Hektar, dies entspricht einer Strecke von über 3550 km, bzw. rund 80000 to Rüben. Bedingt durch die oft trockenen Erntebedingungen konnten wir den Dieselverbrauch auf  41 Liter je Hektar senken.

Die Rübenabfuhr begann am 12. September mit dem Ersteinsatz der von unserem Werkstattpersonal hervorragend gewarteten Mäuse. Sie hatten keinen Ausfall zu verbuchen und luden bis zum 5. Januar 2010 rekordverdächtige 430.000 to Schmutzrüben (Erdanteil im Durchschnitt 6,8%). Der Abtransport gestaltete sich besonders in den letzten Wochen schwierig, da die Straßenverhältnisse durch heftige Schneefälle und Dauerfrost eine große Herausforderung für die Fahrer darstellten. Gerade die Fahrer der Nachtschickt kämpften mit nicht gestreuten und nicht geräumten glatten Straßen.

Als eine große Hilfe stellte sich in der Schnee- und Eiszeit unsere Mietenabdeckung dar. Die so geschützten Mieten ließen sich hervorragend laden und die Rüben waren gegen Lagerschäden geschützt. Insgesamt sind 170 Rollen Vlies ausgelegt worden. Dies entspricht einer Mietenlänge von  8,5 km, ca. 42000 to Rüben, bzw. 1700 LKW-Fuhren.

Keinesfalls unerwähnt sollten noch die Geschäftsbereiche Flüssigtransporte und Baustellenberegnung bleiben. Sie haben eine sehr gute Auslastung gehabt und sind wichtige Säulen für den Erfolg der K. und A. Nesseler GMBH. Als Dank für unsere Mitarbeiter, Spediteure und ihren Familien endete unser Geschäftsjahr mit einer großen Feier am 31. Januar 2010. Wir dankten allen für ihren enormen Einsatz zum Wohle ihrer Firma.

2008

2008 ist ein Jahr mit Großinvestitionen: zwei neue Ropa-Lademäuse und ein neuer ROPA-euro-Tiger. Damit sind wir perfekt aufgestellt, um die extrem steigenden Ölpreise durch sparsame Motoren in den Kosten einzubremsen. Ferner wird ein Mieten-Abdeckgerät in Kooperation mit der Zuckerindustrie angeschafft. Dies deckt nun die Mieten für die Spätlieferung der Rüben mit Vlies ein.

Im Transportbereich wird ein neuer Auflieger mit Vakuumpumpe und 25 Kubikmeter Fassungsvermögen angeschafft. Für den Bereich Straßenbau sind wir im April mit dem Bewässern der Bautrasse der B59N beauftragt und verhindern so die Staubbildung im Trassenbereich.

Im Bereich Aussaat von Dicken Bohnen und Buschbohnen muss unsere Kverenland „Optima“ hart ran: wir säen von Mitte April bis Mitte Juli ca. 500 ha Dicke Bohnen und Buschbohnen. Die Rübenernte läuft von einigen heftigen Regenunterbrechungen abgesehen ganz gut, insgesamt ist der Rübenanbau etwas rückläufig und wir erreichen nicht das Vorjahrsergebnis. Trotzdem schauen wir auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2008 zurück.

2007

Das Jahr 2007 ist sicher eines der schwierigsten seit Bestehen der K.u.A Nesseler GmbH. Die Umstrukturierung der Rübenlogistik durch die zuckerverarbeitende Industrie stellt uns vor eine ganz neue Herausforderung. Wir müssen uns bei einigen Altkunden ganz herzlich bedanken für die jahrelange Zusammenarbeit und verlieren sie an andere Abfuhrorganisationen. Das Abfuhrgebiet Euskirchen-Nord wird uns zugeteilt und gemeinsam mit dem MR Erft-Neffelbach werden nun rund 500.000 Tonnen Rüben betreut.

Im Frühjahr kommt unsere neue 18-reihige Rübendrille zum Einsatz und in Kombination mit einer 8,40 m Prismenwalze können wir unsere Kundschaft bei der Aussaat der Zuckerrüben bestens bedienen.

Im Herbst stellt die Planung und Durchführung der 24-Stunden-Anfuhr der Rüben das Nesseler-Team mächtig unter Druck, doch es gelingt und wir fahren Rüben bis in das Jahr 2008 (440.000 Tonnen). Auch die Rodetruppe kommt ins Schwitzen undschafft fast die 1000-ha-Marke.

2006

„Quo vadis“ Zuckerrübe lautet das Motto im Jahr 2006. Proteste in Brüssel für die Einhaltung des Quotensystems, Fabrikschließungen im Dezember 2006 in Elsdorf und niedrigste Erzeugerpreise lassen nichts Gutes für die Zukunft ahnen. Wir setzen erstmals verstärkt auf Pflanzenöl als Dieselersatz, um Kosten einzusparen. Die ersten Mercedes LKW Zugmaschinen werden angeschafft.

2005

Das Jahr 2005 beschert uns ein sehr gutes Ergebnis, die Erntefläche überschreitet erstmals die 900-ha-Marke, das Transportvolumen wird auf 320.000 Tonnen gesteigert. Wir haben einen ersten Bewirtschaftungsvertrag für einen 160-ha-Betrieb abgeschlossen. Für das entgegen gebrachte Vertrauen recht herzlichen Dank. Insgesamt fahren 7 LKW im Transportbetrieb Schüttgüter, Kalk, Rüben, Klärschlamm, Sicker- und Kompostwasser.

2004

Nach der Ernte ist vor der Ernte und so wird im Januar 2004 der erste Ropa-Eurotiger angeschafft. Er ersetzt die Rübenerntetechnik von Holmer und schafft auf Anhieb eine neue Rekorderntefläche von 750 ha. Wir wachsen im Bereich Schüttgütertransport und Baustellenlogistik und verstärken unser Team mit neuen Mitarbeitern.

2003

Im Jahr 2003 präsentierten wir während unseres Öffentlichkeitstages mit der FH Südwestfalen, Soest im Juni unsere zwei neuen Ropa-Lademäuse. Auf unseren Praxisflächen demonstrieren wir pfluglose Anbaumethoden. Frau Pfeiffer von Pfeiffer Consult liefert einen spannenden Vortrag zum Thema „Mähdreschoptimierung“. Nach dem heißen Sommer wird im Herbst die 300.000 Tonnen Rübentransport Marke überschritten.

2002

2002 gründeten wir die „Rübentransportgemeinschaft Rheinland-Mitte“. Damit ermöglichten wir den Landwirten, ihre Zuckerrüben in die Zuckerfabrik zu transportieren. Die zu reinigende und zu transportierende Menge Zuckerrüben steigerte sich auf nahezu 300.000 Tonnen.

2001

Die Vielfalt und Anzahl der Maschinen machte es ab 2001 unumgänglich, einen Schlosser fest anzustellen. Somit ist die Einsatzsicherheit unserer Maschinen und Fahrzeuge konstant gewährleistet.

2000

Die rasche Entwicklung des Unternehmens forderte zu Beginn des neuen Jahrtausends einen Standortwechsel. Andreas Neßeler startete den Bau einer Halle mit Werkstatt und Bürotrakt im Juni 2000, in den die GmbH im Frühjahr 2001 vom alten Gillerhof umzog. Kurze Wege ermöglichten nun schnelle Entscheidungen und ein effektives Arbeiten.

Wir erweiterten den landwirtschaftlichen Dienstleistungsbereich um die Rübenaussaat mit einem 12-reihigen Rübensägerät der Firma Kverneland Accord mit Mulchsaateinrichtung.

Es entstand unser Rübenpaket: Betreuung des Kunden von der Aussaat bis zum Transport in die Fabrik.

1999

1999 haben wir einen neuen Holmer-Terra-Dos-Rübenroder gekauft. Gemeinsam mit der Firma Holmer bemühten wir uns um die Weiterentwicklung des Integralhäckslers. Leider waren die Ergebnisse nicht so bahnbrechend wie erhofft. Nach der Kampagne wurde auf den alt bewährten Häcksler wieder zurückgegriffen.

In diesem Jahr wurde der erste neue MAN für den Sickerwassertransport gekauft. Seitdem wird unser Maschinenpark kontinuierlich auf den neuesten Stand gebracht. Das Bohnensäen mit einer Kverneland Accord Monoair wurde mit in unsere landwirtschaftlichen Dienstleistungen aufgenommen.

1998

1998 ersetzten wir unsere erste ROPA-Verlademaus durch eine Neue mit Walzenaufnahme.

Ein weiterer Firmenbereich entstand. In Zusammenarbeit mit einem überregionalen Verwerter übernahmen wir die Disposition verwertbarer Schlämme in der Landwirtschaft. Wir investierten für den Transport von Trockenklärschlamm mit Absetzcontainern in 2 LKW mit Anhängern, damit fanden auch die ersten innerdeutschen Transporte in Richtung Osten statt.

Im gleichen Jahr nahmen wir in unser Angebot Schüttgütertransporte auf. Vorhandene Transportkapazitäten, bedingt durch die saisonalen Dienstleistungen, sollten ausgelastet werden. Ein gut ausgebildeter Berufskraftfahrerstamm entstand. Fr. Lüdde wurde zur Bürokauffrau ausgebildet und nach der Ausbildung übernommen.

Der Herbst 98 stellte alle Maschinen und Mitarbeiter auf eine harte Probe.

Es war ein Extremjahr: extrem nass, extrem viele Rüben. Der Holmer und die Mäuse liefen Tag und Nacht.

1997

Der erste Transportauftrag außerhalb der Landwirtschaft begann somit am 1. März 1997 mit der Einstellung unseres ersten festen Mitarbeiters. Die Aufgabe war der Abtransport von Sickerwässern verschiedener Mülldeponien in Kläranlagen.

Nach der Schließung der Zuckerfabrik Bedburg war ein sprunghafter Anstieg der A15- Menge zu verzeichnen. Wir kauften eine zweite ROPA-Maus, um die mittlerweile über 100.000 Tonnen Zuckerrüben termingerecht verladen zu können.

Am 1. Juni 1997 stellten wir Cornelius Brecher fest an. Als Maschinenbauingenieur übernahm er die Leitung des gesamten Fuhrparks sowie Logistikaufgaben.

1996

Da auch die Rodemenge kontinuierlich weiter anstieg, trafen wir im Frühjahr 1996 die Entscheidung, den ersten im Rheinland vertretenen TERRA-DOS der Firma HOLMER zu kaufen. Das innovative, spurversetzte Fahrwerk verringert den Bodendruck, der größere Rodebunker sparte die Karre zum Überladen mitsamt Schlepper und Fahrer. Im ersten Jahr rodete der Holmer 600 ha Zuckerrüben.

Dieses Jahr nahmen wir auch erstmalig den Transport von Carbokalk in Zusammenarbeit mit der Zuckerfabrik Jülich in unser Dienstleistungsprogramm auf.

Im Winter 1996 wurden Verhandlungen mit einem überregionalen Entsorgungsunternehmen aufgenommen. Zielsetzung war die ganzjährige Auslastung unseres Unternehmens.

1995

Der Herbst 1995 war die letzte Kampagne der Zuckerfabrik Wevelinghoven. Bedburg schloss ein Jahr später die Tore. Die Rübenkontingente wurden auf die Fabriken in Elsdorf, Jülich und Appeldorn umgelegt. Auf Grund dieser Umstrukturierung rheinischer Zuckerfabriken entstanden weitaus längere Transportwege. Der Strukturwandel in den landwirtschaftlichen Betrieben nahm weiter zu, dementsprechend stieg die Menge der vorgereinigten Rüben und damit verbunden der Abtransport durch die Dienstleister (Frachtführer).

1994

Am 26. April 1994 verstarb Klaus Neßeler nach langer Krankheit. Frau Dagmar Buchenau-Nesseler, heute Fr. Hensen, übernahm die Position als Geschäftsführerin sowie die bisherigen Aufgaben ihres verstorbenen Mannes.

1993

1993 entstand die „Interessensgemeinschaft der Frachtführer für Rübentransporte innerhalb der Aktion 15“. Sie ist ein Zusammenschluß rheinischer Frachtführer, welche deren Interessen vertritt. Klaus Nesseler war einer der Vorreiter und Mitgründer dieser Interessensgemeinschaft. Die erste Versammlung mit Vertretern von Pfeifer & Langen fand am 5. März 1993 statt.

Aufgrund der stetig ansteigenden Menge wurde in diesem Jahr eine der ersten selbstfahrenden ROPA-Lademäuse mit Kettenaufnahme im Rheinland gekauft. Da man zum damaligen Zeitpunkt noch kein Vlies zum Abdecken der Rübenmieten kannte, erschwerte in diesem Jahr der früh einbrechende und lang anhaltende Frost die Arbeiten in ganz erheblichem Ausmaß. In diesen Anfangsjahren der organisierten Abfuhr wurde der Lieferplan noch sehr zeitnah mit der Zuckerfabrik abgesprochen.

1992

1992 wurde die erste eigene Transporteinheit, ein DB 1735-LKW, Bj. 85 angeschafft. Mit einem 16-Tonnen-Atlas-Bagger und einem Rübenkorb wurde die Ladeleistung auf die Hälfte des Vorjahres reduziert (15 min./ Zug). Der Bagger mußte mit 18 km/ h von einer Parzelle zur anderen gefahren werden. Das Band konnte nur mit Hilfe eines Schleppers bewegt werden. Trotz dieser zeitaufwendigen Bedingungen wurde die Gesamttonnage auf 35.000 t Zuckerrüben gesteigert.

1991

Am 4. September 1991 wurde die Klaus und Andreas Nesseler GmbH gegründet.

Im Herbst 1991 bewegten wir die stolze Menge von 17.000 Tonnen Rü ben. Sie wurde mit dem UNIMOG-Bagger geladen und mit Hilfe des Reinigungsbandes auf die 7 Mann starke Truppe von LKW und Schleppern verteilt. Es wurden die Zuckerfabriken in nächster Umgebung beliefert (Bedburg, Elsdorf und Wevelinghoven).

Während der Herbstkampagne wurde deutlich, dass diese Technik keine Lösung für die Zukunft  war, das Laden war viel zu mühsam und dauerte sehr lange. Ladezeiten von 30 Minuten pro Zug waren keine Seltenheit.

Der Rübenroder rodete in diesem Jahr eine Fläche von 180 ha.